CNC Fräse im Eigenbau
Bilder gibts HIER
Vor einem Jahr habe ich mit dem Bau der CNC Fräse begonnen.
Meine Vorstellungen waren eine stabile Maschine mit der auch Metallteile bearbeitet werden können, zu bauen.
Die y-Achse wurde auf eine 3 cm starke, massive Aluminiumplatte gesetzt, welche in 5 cm Winkelstahl aufsitzt und mit dem Grundgestell aus
8 cm Winkeleisen verbunden ist. Darauf sitzen 25 mm THK Linearführungsschienen ca 70 cm , der Verfahrweg ist ca 35 cm .
Die Teile können aber wesentlich länger sein, weil man sie durch das Portal hindurchführen kann.
Die X Achse ist am Grundgestell starr verbunden und besteht aus 80er Stahltraversen die auch seitlich nocheinmal mit Stahlstangen versteift sind. Führungen sind 35er Star Linearführungen auf 4 Wagen.Verfahrweg ca 45 cm
Z Achse ist ebenfalls mit 35er Star Linearführungen .Max Durchfahrhöhe ca 20 cm
Alle Achsen werden mit Schrittmotoren und Kugelgewindetriebe die über Zahnriemen 1:3 übersetzt sind gesteuert.
Die X Achse wurde 1:6 übersetzt weil sie 10 mm Steigung hat. (40 mm Durchmesser - ein schweres Teil-die bekommt man bei ebay billiger als die 20-25 mm Spindeln.
Die Übersetzungen geben bei Schrittmotoren mit 200 Schritten/Umdrehung eine theoretische Verfahrgenauigkeit
von 0.008 mm.(Bei Vollschritt)
Für eine Metallbearbeitung sind billigere Rundführungen und Aluminiumaufbauten wohl auf keinem Fall geeignet.
Es sind auch sämtliche Oberfräsmotore ungeeignet. Leider Habe ich noch keine andere Spindel, bin aber beim weiterbauen.
Aluminium kann man gerade noch mit der Oberfräse schaffen. Dazu habe ich eine Kühlvorrichtung provisorisch mit einer Aquariumpumpe
dazugehängt. Ein Spritzschutz muß unbedingt sein, und beim Abfluß werden die Späne durch einen Nylonstrumpf von meiner Frau gesiebt.
Ich hab damit auch schon eine 42er Bohrung in 8mm Stahl ausgefräst. Trotz sehr guter Fräserqualität ist der aber danach bald zum wegwerfen (viel zu hohe Drehzahlen ).
Außerdem werden bei den Oberfräsen die Kohlen nach einiger Zeit verschlissen - Lager auch.Sie sind nicht wirklich für Dauerbetrieb geeignet.
Eine Bessere Lösung wäre eine Spindel mit Drehstrommotor .
Eine spezielle Unterlage für Metall, bei der die Kühlemulsion nach hinten in die Wanne abfließt und über einen Strumpf gefiltert wird sieht man
Schöne Arbeiten kann mann damit trotzdem in Holz oder anderen weicheren Materialien machen.
Fräsen und bohren von Platinen ( Isolationsfräsen ) geht auch gut, nur halten die feinen Fräser nicht lange. (ca 3 Europlatinen ).
Bilder gibts HIER
Fortsetzung in Kürze
Neuere Beschreibung auf http://cnc.dappach.at